Unabhängiger Bauernverband                         Niederösterreich Burgenland Wien  


Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!

DIE BAUERNORGANISATION für aktive Bauern und Grundbesitzer                                                      Unabhängig - Berufsständisch

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Ernste Lage bei unseren Nachbarn

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Grasmangel-Immer-mehr-Rinder-gehen-zum-Schlachter-9466398.html

Neue Auflagen sind für Milchbauern große HürdeBernd Kaufmann, Vertreter der IG Milch aus Trofaiach, sieht neue Vorschriften der Milchviehhaltung im Biobereich sehr zweigeteilt.

https://www.kleinezeitung.at/steiermark/leoben/5466829/Trofaiach_Neue-Auflagen-sind-fuer-Milchbauern-grosse-Huerde

Durch die anhaltende Trockenheit und den damit verbundenen Wachstumsstillstand des Grases geht auf vielen Weiden das Futter aus. Einige Landwirte stocken daher ihre Rinderbestände ab, berichtet die Werra Rundschau aus Nordhessen.

Auch die aktuelle Nutzungsfreigabe der ökologischen Vorrangflächen könne den Futtermangel nur begrenzt auffangen. Thorsten Möller, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner aus Herleshausen-Archfeld erklärte der Zeitung, ebenfalls seinen Bestand reduzieren zu müssen. Von seinen 160 Kühen würde ein Teil zum Schlachter gehen, weil er sie nicht mehr ernähren kann. Auch von Kollegen wisse er, dass sie ähnlich vorgehen werden müssten.

Normalerweise könne eine Herde pro Saison drei- bis viermal auf einer Weide grasen, in diesem Jahr war nach dem ersten Mal Schluss. „Es wächst einfach nichts mehr nach“, sagt Möller. Mehr als 100 Weiden stehen ihm für seine Tiere zur Verfügung, auf zweien sei für die nächsten drei Wochen noch etwas Futter zu holen. „Danach werde ich die Kühe und das Jungvieh reinholen müssen, was normalerweise erst im November oder Dezember geschieht.“

Doch auch das bedeute nicht, dass die Tiere ernährt werden können: Weil kein Gras mehr wächst, konnte auch keines zu Silage verarbeitet und als Futtervorrat für den Winter eingelagert werden, sagte er der Werra Rundschau weiter.

Auch Milchviehbetriebe mit ganzjähriger Stallhaltung machen sich inzwischen Sorgen. „Der Mais ist nur halb so hoch wie sonst, und wenn jetzt kein Regen kommt, wird der auch noch vertrocknen“, berichtet Möller. Schon jetzt seien die Tiere gestresst, was sich in weniger Milch und einer anderen Zusammensetzung bemerkbar mache. Er ist als Nahrungsquelle für seine Tiere jetzt auf gepresstes Stroh ausgewichen. Er hoffe nun, dass er Zuckerrübenschnitzel kaufen kann. Weil aber in ganz Nordeuropa Trockenheit herrsche und alle Landwirte danach fragten, sei er nicht sicher, ob er auch welche bekomme.

Wie viele Tiere er schlachten lassen muss, hängt von der möglichen Zuckerrübenschnitzel-Lieferung und davon ab, ob es in den kommenden Tagen regnet – und zwar richtig, drei bis vier Tage lang.



Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Grasmangel-Immer-mehr-Rinder-gehen-zum-Schlachter-9466398.html

Durch die anhaltende Trockenheit und den damit verbundenen Wachstumsstillstand des Grases geht auf vielen Weiden das Futter aus. Einige Landwirte stocken daher ihre Rinderbestände ab, berichtet die Werra Rundschau aus Nordhessen.

Auch die aktuelle Nutzungsfreigabe der ökologischen Vorrangflächen könne den Futtermangel nur begrenzt auffangen. Thorsten Möller, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner aus Herleshausen-Archfeld erklärte der Zeitung, ebenfalls seinen Bestand reduzieren zu müssen. Von seinen 160 Kühen würde ein Teil zum Schlachter gehen, weil er sie nicht mehr ernähren kann. Auch von Kollegen wisse er, dass sie ähnlich vorgehen werden müssten.

Normalerweise könne eine Herde pro Saison drei- bis viermal auf einer Weide grasen, in diesem Jahr war nach dem ersten Mal Schluss. „Es wächst einfach nichts mehr nach“, sagt Möller. Mehr als 100 Weiden stehen ihm für seine Tiere zur Verfügung, auf zweien sei für die nächsten drei Wochen noch etwas Futter zu holen. „Danach werde ich die Kühe und das Jungvieh reinholen müssen, was normalerweise erst im November oder Dezember geschieht.“

Doch auch das bedeute nicht, dass die Tiere ernährt werden können: Weil kein Gras mehr wächst, konnte auch keines zu Silage verarbeitet und als Futtervorrat für den Winter eingelagert werden, sagte er der Werra Rundschau weiter.

Auch Milchviehbetriebe mit ganzjähriger Stallhaltung machen sich inzwischen Sorgen. „Der Mais ist nur halb so hoch wie sonst, und wenn jetzt kein Regen kommt, wird der auch noch vertrocknen“, berichtet Möller. Schon jetzt seien die Tiere gestresst, was sich in weniger Milch und einer anderen Zusammensetzung bemerkbar mache. Er ist als Nahrungsquelle für seine Tiere jetzt auf gepresstes Stroh ausgewichen. Er hoffe nun, dass er Zuckerrübenschnitzel kaufen kann. Weil aber in ganz Nordeuropa Trockenheit herrsche und alle Landwirte danach fragten, sei er nicht sicher, ob er auch welche bekomme.

Wie viele Tiere er schlachten lassen muss, hängt von der möglichen Zuckerrübenschnitzel-Lieferung und davon ab, ob es in den kommenden Tagen regnet – und zwar richtig, drei bis vier Tage lang.



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Termin bei DI Josef Plank im Bundesministerium

SWR Ein Film von Christoph Würzburger
Bild: SWR
Am Mittwoch, dem 6. April, geht es um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen um die Milchwirtschaft in Deutschland. Der Sender besucht Doris Buhl, die zusammen mit ihrem Mann Peter das Hofgut Homboll im Hegau bewirtschaftet. Die Familie hat inzwischen große Probleme mit der Milchviehhaltung, da die Einnahmen hinten und vorne nicht mehr reichen.

3.000 Milchbauern geben nach SWR-Angaben jedes Jahr auf. Allein in den letzten 16 Jahren habe sich die Zahl der aktiven Milchbauern halbiert! "Die Politik hat sich verabschiedet, lässt die Bauern im Stich", schimpft Doris Buhl. Sie und ihre Kollegen im ganzen Land schlagen Alarm: Bei jeder Konferenz der Agrarminister stören sie mit ihren Treckern, selbst nach Brüssel fahren sie zu tausenden und lassen ihre Wut raus. Sie wollen keinen ruinösen Weltmarkt, sie wollen endlich Leitplanken für einen funktionierenden Markt. Das Sterben der Milchviehbetriebe beschäftigt längst die Öffentlichkeit. Denn Dörfer und Landschaften verändern ihren Charakter, wenn Wiesen verschwinden.

Warum nur ist Milch immerzu billig, fragt sich Doris Buhl. Sind die Molkereien schuld, die ihr das Letzte abpressen? Oder der Lebensmittelhandel, der auf dem Rücken der Bauern seine Preiskämpfe austrägt? Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, heißt es. Aber was heißt das konkret? Eine Milch-Börse gibt es nicht, wer also macht den Preis, wo entsteht er? Und: Wer zahlt letztendlich für die billige Milch?

SWR-Autor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die große weiße Welt der Milch. Er schaut in Ställe und hinter verschlossene Türen von Molkereien, recherchiert bei Behörden und Wissenschaftlern. Exklusiv begleitet er einen Milcheinkäufer hautnah bei einer knallharten Preisverhandlung. Der Film begleitet die Milchbäuerin Doris Buhl, die Milchbauern Karl-Heinz Fluck und Peter Meutes durch das Milchjahr 2015 - bei ihrem Kampf gegen den schleichenden Niedergang ihrer Zunft.



Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-TV-Tipp-Billige-Milch-wer-zahlt-fuer-die-kleinen-Preise-2923431.html
Vorbesprechung fürden Termin im Bundesministerium für Nachhaltigkeit undTourismus
Vorbesprechung fürden Termin im Bundesministerium für Nachhaltigkeit undTourismus

Es war ein sehr konstruktives Gespräch mit DI Josef Plank!

Dieser Termin gab uns die Chance einige wichtige Punkte für die Neuausrichtung der GAP anzusprechen!


Bei dem Preis sind wirnicht Partnersondern moderne Sklaven!!!

Ausgetrocknete Wiesen
Ausgetrocknete Wiesen

Die Versorgung der österreichischen Bevölkerung mit heimischen, qualitativ hochwertigen Lebensmitteln ist massiv gefährdet!

Der massive Flächenverbrauch in Österreich und die immer stärker werdenden Auswirkungen des Klimawandels setzen uns massiv zu.

Wir alle sind hier gefördert, bevor es zu spät ist!



Sehr geehrte Vorstandsmitglieder und Mitglieder des NÖ Alm- und
Weidewirtschaftsvereines,

aufgrund der stark steigenden Anzahl an Wolfsrissen in Niederösterreich, speziell im
Waldviertel, sind sowohl die Bevölkerung als auch die Landwirte enorm verunsichert
und fürchten um ihre Sicherheit und die Sicherheit ihrer Weidetiere.

Wir wollen der Allgemeinheit beweisen, dass die Mehrheit der Bevölkerung mit der
Wiederansiedelung der Wölfe nicht einverstanden ist, dies soll mit dieser Petition
dementsprechend dokumentiert werden.

Wir ersuchen Euch entsprechende Unterschriften zu sammeln und die Listen an den NÖ
Alm- und Weidewirtschaftsverein bis 14. September 2018 zu retournieren. Weitere
Listen können beim NÖ Alm- und Weidewirtschaftsverein angefordert werden bzw. in den
nächsten Tagen unter www.almwirtschaft.com<http://www.almwirtschaft.com> unter der
Kategorie Niederösterreich/Downloads heruntergeladen werden.

Vielen Dank für Eure Mithilfe.

Freundliche Grüße
Der Obmann:                        Der Geschäftsführer:
Josef Mayerhofer eh              DI August Bittermann eh


WOLF – AUSNAHMEREGELUNG

Antrag gemäß „Fauna Flora Habitat – Artikel 16 b und c“

Die Wölfe sind europarechtlich mehrfach streng geschützt. Das darf nicht dazu führen, dass 

dadurch der Schutz der Menschen in den Siedlungsgebieten unserer Kulturlandschaft und 

die öffentliche Sicherheit verloren gehen. 

Die Vorfälle in NÖ zeigen, dass es soweit ist. Die Wölfe schaffen Räume der Angst. Den 

Wölfen fehlt die Scheu vor den Gebieten, die zum normalen Aufenthalt der Menschen 

gehören oder durch ihre Weidetiere für die BIO - Landwirtschaft genutzt werden. 

Wenn für Kinder der Weg zum Schulbus in abgelegenen ländlichen Regionen bedroht ist 

oder sich Kinder durch einen Wolf, der offensichtlich die Scheu vor den Menschen verloren 

hat, wiederholt bedroht fühlen müssen, sollte über Abschreckungsmaßnahmen durch 

Warnschüsse bzw. das Recht zur Entnahme nicht mehr lange diskutiert werden müssen. In 

diesem Zusammenhang gilt es, die grundsätzlich bereits bestehenden europarechtlichen 

Ausnahmeregelungen zur Entnahme von Problemwölfen entsprechend zu nutzen und damit 

umzusetzen.

Die Sicherheit der Bevölkerung muss jedenfalls absoluten Vorrang haben. Wir, die 

Unterzeichner, fordern daher die verantwortlichen Stellen des Bundes, der Länder und 

der EU auf, umgehend die diesbezüglich notwendigen Voraussetzungen gemäß Artikel 

16 der Fauna Flora Habitat Gesetzgebung umzusetzen.

SETZEN SIE EIN ZEICHEN UND UNTERSTÜTZEN SIE DIESEN ANTRAG.

Damit die Sicherheit für die Bevölkerung und biologisch wertvolle Lebensmittel 

gewährleistet sind.

Name Adresse Unterschrift

Die Unterschriftenliste in PDF folgt!


Österreichs Landwirte könnten sich auf Klimawandel gut einstellen - top News - top agrar online https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Oesterreichs-Landwirte-koennten-sich-auf-Klimawandel-gut-einstellen-9630846.html

Grüner Bericht!

Das Schweigen des Bauernbundes

Grüner Bericht: Statistische Schönfärberei macht Situation der Bauern nicht besser!

Monatslohn eines durchschnittlichen Bauern liegt knapp über der Mindestsicherung – ÖVP-Agrarlandesrat Martin Gruber und ÖVP-Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler müssen konkrete Lösungen anbieten


Nach der heutigen Präsentation des Grünen Berichtes 2017 durch ÖVP-Argarreferent Martin Gruber und Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler betonen der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann und der Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer, Manfred Muhr, dass es leider keinen Grund für Schönfärberei gibt. „Der Monatslohn eines durchschnittlichen Bauern bzw. einer bäuerlichen Arbeitskraft in Kärnten liegt knapp über der Mindestsicherung. Der Grund für diese unhaltbare Situation liegt in der verfehlten Agrarpolitik in den letzten Jahrzehnten“, betont Darmann. Die ÖVP Kärnten habe in den letzten Perioden alle Agrarlandesräte gestellt, aber leider notwendige Maßnahmen und Aktivitäten zur Stärkung des Bauernstandes vermissen lassen.

Die Einkommenssituation der Bauern sei leider viel fataler, als von Gruber und Mößler heute dargestellt, da das angeführte durchschnittliche Einkommen von rund 25.000 Euro je Betrieb nicht das tatsächlich verfügbare Einkommen darstellt. „Von diesem Betrag müssen noch die Sozialversicherungs-Beiträge abgezogen werden, da diese als Privatausgaben geführt werden. Dann schaut die Situation ganz anders aus. Real verfügen unsere Bauern nicht einmal über das Einkommen aus dem Jahr 2012“, so Darmann und Muhr.

Der Agrarpreis-Index spreche leider eine eindeutige Sprache, die geringen Einnahmen können mit der kontinuierlichen Steigerung der Betriebsausgaben nicht mithalten. „Der Großteil unserer Bauern muss nebenbei arbeiten gehen, damit sie überhaupt Investitionen am Betrieb durchführen können“, so Darmann. „Statt Symptombekämpfung müssen endlich die wahren Ursachen in Angriff genommen werden. Die Produktpreise sind noch immer viel zu gering und allfällige Steigerungen kommen nicht bei den Bauern an. Im Sinne der Gerechtigkeit und Fairness für unsere Landwirte wäre es notwendig, dass nicht die Konzerne alles einstreifen, sondern endlich unsere hart arbeitenden Bauern profitieren“, fordert der FPÖ-Obmann.

„Gruber und Mößler sind gut beraten, nicht nur die dramatische Einkommenssituation der Bauern zu bedauern, sondern konkrete Lösungen anzubieten, die ein stabiles Einkommen unserer Bauern gewährleisten“, betonen Darmann und Muhr abschließend.

Hier auch der Bericht des ORF!

Grüner Bericht: Bauern verdienen mehr

Rund 300 Bauern legten im Vorjahr ihre Tätigkeit zurück. Das geht aus dem „Grünen Bericht“ hervor. Die Einkommen stiegen zuletzt aber. Im Durchschnitt verdienten Bauern rund 25.000 Euro pro Jahr, um 8,7 Prozent mehr als 2016.

17.500 Familienbetriebe gibt es noch in Kärnten. Nach dem EU-Beitritt sank die Zahl stetig. Jetzt sei dieser Trend etwas gebremst, sagt Agrarreferent Martin Gruber (ÖVP). Die Lage der Land- und Forstwirtschaft stabilisiere sich in Kärnten: „Auch die bewirtschaftete Fläche und die Betriebe sind annähernd gleich geblieben. Es gibt eine Steigerung in der Tierhaltung und im Bereich des Holzes.“ Das Wachstum zuletzt sei darauf zurückzuführen, dass 2017 Schadholzverarbeitungen stattgefunden hätten.

Immer mehr Nebenerwerbsbauern

Zwei Drittel der land- und fortswirtschaftlichen Betriebe sind Nebenerewerbsbetriebe. Auf jedem Kärntner Hof arbeiten durchschnittlich 2,3 Menschen und müssen mit insgesamt 25.000 Euro pro Jahr auskommen. Das ist zwar ein Plus von neun Prozent von 2016 auf 2017; viel ist es im Vergleich zu einer anderen Arbeit als Unselbständiger aber nicht.

Laut Gruber sei es eine Herausforderung für eine mehrköpfige Familie, mit einem solchen Einkommen das normale Leben zu bestreiten und Rücklagen zu bilden, um in einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb zu investieren. „Deshalb werden auch 60 Prozent der Kärntner Betriebe im Nebenerwerb geführt. Das ist ein Wert, der etwas nachdenklich stimmen sollte.“

Kleinbetriebe in Randlagen auf Hilfe angewiesen

Es seien oft viel Liebe und Tradition dabei, um einen Hof in der nächsten Generation zu übernehmen und weiterzumachen, sagte Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler. Vor allem die Bergbauern bräuchten dazu unbedingt weiterhin Ausgleichszahlungen.

„Die Abhängigkeit wird nicht kleiner. Sie wird bei kleineren Betrieben oder in benachteiligten Gebieten noch größer. Das, was derzeit auf europäischer Ebene andiskutiert wird, würde zu massiven Kürzungen in der Landwirtschaft führen. Da wäre gerade auch Kärnten als ein Bundesland mit einer traditionell kleineren Struktur der bäuerlichen Betriebe davon stark betroffen.“

2017 wurde mehr als zuvor investiert, ingesamt 1.670 Millionen Euro, das seien zehn Prozent mehr als 2016. Das meiste Geld fließt in Maschinen.

Wetter als immer entscheidender Faktor

Wetterkapriolen wie Spätfrost, Dürre, Hagel und Überschwemmungen verursachten 2017 massive Schäden in Höhe von 13 Millionen Euro in der Landwirtschaft. „Wir werden uns in Zukunft noch viel mehr über die Sortenauswahl Gedanken machen und auf Resistenzen sowie Standortfaktoren Acht geben müssen“, betonte deshalb Agrarreferent Gruber. Es werde vor allem die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Landwirtschaft brauchen, um die Produktion von Lebens- und Futtermittel abzusichern.

Sowohl Gruber, als auch Mössler betonten am Montag, das Wetter werde in Zukunft eine große Herausforderung und ein schwer kalkulierbares Risiko.

FPÖ spricht von statistische Schönfärberei

FPÖ-Landesparteiobmann Gernot Darmann warf Gruber und Mößler Schönfärberei vor. Der Monatslohn eines durchschnittlichen Bauern liege knapp über der Mindestsicherung. Gruber und Mößler müssten konkrete Lösungen anbieten, forderte Darmann. Die ÖVP Kärnten habe in den letzten Perioden alle Agrarlandesräte gestellt, „aber leider notwendige Maßnahmen und Aktivitäten zur Stärkung des Bauernstandes vermissen lassen“.

Zeitungsbericht zur Dürre

https://www.noen.at/orte/St. Georgen in der Klaus

https://www.tips.at/zeitung-epaper/?ausgabe=tips-amstetten&id=32492#/16

https://www.noen.at/amstetten/fpoe-bezirk-amstetten-lage-dramatisch-unterstuetzung-wegen-duerre-gefordert-landwirtschaft-landwirte-borkenkaefer-duerre-walter-rosenkranz-112791376#.W43_YVnRPOA.whatsapp

Leidet hier jemand an Demenz?

Grüner Bericht: Landwirtschaft stabilisiert sich

Im Jahr 2017 sind die bäuerlichen Einkommen in Kärnten im Schnitt um 8,7 % gestiegen. Dennoch sind die Einkommensverluste seit 2012 nicht ausgeglichen. Gefahr droht durch die neue GAP und erhöhte SVB-Beiträge.

Präsentierten den Grünen Bericht 2017: LK-Präsident Johann Mößler Agrarreferent LR Martin Gruber und Gerhard Hoffer Leiter der Abt. 10 Land- und Forstwirtschaft beim Amt der Kärntner Landesregierung. © Pesentheiner
Präsentierten den Grünen Bericht 2017: LK-Präsident Johann Mößler, Agrarreferent LR Martin Gruber und Gerhard Hoffer, Leiter der Abt. 10 Land- und Forstwirtschaft beim Amt der Kärntner Landesregierung.© Pesentheiner

Die gute Nachricht zu Beginn: Der Kärntner Landwirtschaftsbericht („Grüner Bericht“), der jährlich von der Abt. 10 Land- und Forstwirtschaft der Kärntner Landesregierung erstellt wird, weist für 2017 eine durchschnittliche Einkommenssteigerung von 8,7 % aus. Agrarreferent LR Martin Gruber zur Einkommenssituation: „Die durchschnittlichen jährlichen Einkünfte eines Kärntner landwirtschaftlichen Betriebes lagen 2017 bei rund 25.000 Euro. Davon eine mehrköpfige Familie zu ernähren und gleichzeitig noch am Hof zu investieren, ist alles andere als einfach.“
Zum Vergleich: Während das durchschnittliche Einkommen je Vollzeitarbeitskraft in der Landwirtschaft bei ca. 18.800 Euro liegt, beträgt dieses bei Arbeitern/Angestellten ca. 29.100 Euro (Quelle: Statistik Austria). Auch sind die Einkommensverluste der Bäuerinnen und Bauern nach 2012 noch längst nicht wettgemacht. Dementsprechend fällt auch der Kommentar von LK-Präsident ÖR Ing. Johann Mößler aus: „Die Entwicklung der letzten beiden Jahre ist erfreulich, aber noch lange kein Grund zum ­Jubeln.“ Mößler wie Gruber weisen da­rauf hin, dass es gerade die Landwirtschaft ist, die mit ihren Inves­titionen – im Jahr 2017 allein in Kärnten über 170 Mio. Euro – den Wirtschaftsmotor in den Regionen am Laufen hält. Dadurch würden Abwanderung und in weiterer Folge ein Zuwachsen der für den Tourismus so wichtigen Kulturlandschaft verhindert, so die einhellige Meinung der beiden agrarischen Verantwortungsträger.

Absage an Kürzungen bei neuer GAP

LK-Präsident Mößler erteilt in diesem Zusammenhang Budgetkürzungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) nach 2020 eine klare Absage: „Die Ausgleichszahlungen sind gerade für die klein strukturierte Kärntner Landwirtschaft lebensnotwendig.“ Ihr Anteil am bäuerlichen Einkommen liegt zwischen 60 und 70 %. Sollte es hier zu Kürzungen kommen, befürchtet Mößler einen massiven Strukturwandel. Mößler: „Hier geht es nicht um Almosen, sondern um eine faire Abgeltung von Leistungen für die Gesellschaft.“

 © Amt der Kärntner Landesregierung
© Amt der Kärntner Landesregierung

Ausblick durchwachsen

Für 2018 halten Experten eine weitere moderate Erholung des bäuerlichen Einkommen für möglich. Kärntens LK-Präsident sieht jedoch bereits „Gewitterwolken am Horizont“ aufziehen. In den nächsten Monaten werden den bäuerlichen Betrieben erstmals die Sozialversicherungsbeiträge auf Basis der neuen Einheitswerte vorgeschrieben. Mößler befürchtet stark erhöhte Zahlungen durch teils massiv gestiegene Einheitswerte. „Der Verfassungsgerichtshof hat der Landwirtschaft eine Neufeststellung der Einheitswerte aufgezwungen, in der auch eine Einrechnung eines Teils der öffentlichen Ausgleichszahlungen erfolgen musste. Dass nun insbesondere kleinere Betriebe oder Betriebe mit hohem Pachtflächenanteil die Zeche zahlen müssen, ist nicht hinnehmbar“, stellt Mößler klar. Der LK-Präsident sieht nun Sozialministerin Hartinger-Klein am Zug, die auf Druck der bäuerlichen Interessenvertretung im Regierungsprogramm verankerte Abfederung der steigenden Sozialversicherungszahlungen auch umzusetzen.

Vor ein paar Jahren hieß es noch bei den Genossenschaften sind die Milchbauern sicher

https://www.wochenblick.at/teufel-kritisiert-noem-heimische-molkerei-foerdert-bauernsterben/

Auch Milchbauern melden sich zu Wort

Muss daß sein?

Sieht so die vielgepriesene Partnerschaft von Spar mit der österreichischen Landwirtschaft aus?

SPÖ schießt gegen die Bauern

SPÖ will unseren heimischen Landwirten EU-Förderung wegnehmen

Widerlicher Klassenkampf der SPÖ gegen unsere Bauern


„Mit einer völlig absurden Forderung im Agrarbereich lassen derzeit die Genossen aufhorchen. Die SPÖ will allen Ernstes 50 Prozent der EU-Fördermittel des Fonds für die ländliche Entwicklung (ELER) kürzen und die Mittel dann in völlig andere Bereiche verlagern. Damit würde man den ohnehin schon von den unzähligen Wetterkapriolen und Dumpingpreisen im Lebensmittelbereich schwer getroffenen österreichischen Landwirten einen großen Schaden zufügen“, erklärte heute der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Maximilian Linder.

Mit dieser Geringschätzung der heimischen Landwirtschaft bewirke man einen noch größeren Preisdruck für die heimischen Bauern am internationalen Markt. „Mit einem Entschließungsantrag wollte die SPÖ am 6. November 2018 im Landwirtschaftsausschuss des Nationalrates eine Kürzung der Mittel um 50 Prozent bei den Direktzahlungen und im Bereich der ländlichen Entwicklung gegen die heimischen Bauern beschließen. Es ist einfach unseriös und schlichtweg gemein unsere Landwirte mit solchen abstrusen Ideen bestrafen zu wollen“, kritisierte Linder.

Frühstück bei mir! Ö3

Vor allem die riesigen Monokulturen sind Karl Hohenlohe ein Dorn im Auge. Er und Martina Hohenlohe haben heute in "Frühstück bei mir" mit Claudia Stöckl viel über Ernährungstrends, das perfekte Martini-Gansl und den Youtube-Kanal von Martina gesprochen. 🙌 Vier Rezepte aus ihrem Kochbuch "Mein wunderbarer Kochsalon" hat sie verraten. Die gibt's - genauso wie den Podcast - hier ➡️ https://bit.ly/2Lk7bj8

Außerordentliche Vollversammlung im Bezirk Scheibbs!

Unsere Kammerräte Offenberger Peter und Fröschl Alois sammeltn die nötigen Unterschriften zur Einberufung einer außerordentlichen Vollversammlung zum Thema Dürrehilfe!

Vier Kammerräte vom Bauernbund haben diesen Antrag unterstützt!