Unabhängiger Bauernverband                         Niederösterreich Burgenland Wien  


Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!

DIE BAUERNORGANISATION für aktive Bauern und Grundbesitzer                                                      Unabhängig - Berufsständisch

Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!

Erntewandertag am Sonntag, 8. Sept. 2019

 

 

 

Unser Wandertag am Sonntag, den 8. September 2019 startet um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück am Reschi's Biohof in Schlott (3261 Steinakirchen am Forst, Schlott 2). Abmarsch um 9 Uhr zur ersten Labestation (ca.10:30 Uhr) in Thurhof bei Familie Raab. Dann geht es wieder zurück zum Reschi's Biohof in Schlott wo uns Mittagessen und ein gemütlicher Ausklang erwarten.

 

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und einen wunderschönen Familienwandertag.

Wahlplattform zwischen UBV NÖ und der freiheitlichen Bauernschaft beendet

Der Landesvorstand des Unabhängigen Bauernverbandes Niederösterreich (UBV Niederösterreich) hat
am 7. Mai 2019 folgende Beschlüsse gefasst:

  • Die Wahlplattform zwischen dem UBV Niederösterreich mit der Freiheitlichen Bauernschaft wird mit sofortiger Wirkung aufgekündigt.
  • Daraus abgeleitet erwarten wir von den „Freien Bauern – der Freiheitliche Bauernschaft“ ab sofort, das UBV Logo oder sonstige Formen, die den Eindruck erwecken, man habe nach wie vor eine Kooperation – egal in welcher Form – nicht zu verwenden (siehe auch Statuten UBV).

Begründung

  1. UBV Vereinsstatuen
  2. Das Unbehagen bei vielen UBV Mitgliedern und deren Wunsch, dass der Unabhängige Bauernverband (UBV) wirklich unabhängig ist, führte nun zum Beschluss, die Zusammenarbeit mit den FPÖ Bauern in einer gemeinsamen Wahl-Plattform zu beenden.

Die Entscheidung dazu wurde mittels des Vorstandsbeschlusses vom 7. Mai 2019 beschlossen.
Trotz dieser Entscheidung werden wir auch weiterhin mit allen politischen Parteien kooperieren, um die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft zu verbessern.

Die Bauern nicht dem Weltmarkt opfern!

Ein volles Haus gab es am Montag, 29. April 2019 bei der Tagung des UBV Niederösterreich in Pöchlarn. LO Herbert Hochwallner konnte mit BB Präsident Georg Strasser, Agrarsprecher der ÖVP im Parlament sowie mit Maximilian Linder - Agrarsprecher der FPÖ im Nationalrat zwei wichtige Teilnehmer der sogenannten Taskforce für die Landwirtschaft begrüßen. Neben den beiden Spitzenvertretern aus dem Nationalrat referierten mit Karl EDER von BRAMBURI und dem Steirer Josef Joschi KALTENEGGER zwei gestandene Unternehmer zu den konkreten aktuellen Problemstellungen für die Bauern!

 

Die beiden Nationalräte Strasser und Linder mussten dabei zur Kenntnis nehmen, dass den Bauern die Sorgen um ihre Bauernexistenzen ordentlich drücken. In zahlreichen Wortmeldungen beklagten diese die häufig ökonomisch völlig hoffnungslose Situation auf den Betrieben! Die anwesenden Landwirte waren mit den Ausführungen wie Vorstellungen der beiden Vertreter der Regierungsparteien nur bedingt zufrieden. Vor allem die zaghafte, zahnlose wie ausweichende Argumentation zu konkreten Beispielen und die komplett defensive Herangehensweise an Problemstellungen erzürnte die Bauern insgesamt sehr.

 

Am Bild von links: NR Maximilian Linder (FPÖ), BB Präsident NR Georg Strasser, UBV NÖ-Wien-Burgenland Obmann Herbert Hochwaller, BRAMBURI Chef Karl Eder und den Unternehmer Josef Joschi Kaltenegger.

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Durch die anhaltende Trockenheit und den damit verbundenen Wachstumsstillstand des Grases geht auf vielen Weiden das Futter aus. Einige Landwirte stocken daher ihre Rinderbestände ab, berichtet die Werra Rundschau aus Nordhessen.

Auch die aktuelle Nutzungsfreigabe der ökologischen Vorrangflächen könne den Futtermangel nur begrenzt auffangen. Thorsten Möller, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner aus Herleshausen-Archfeld erklärte der Zeitung, ebenfalls seinen Bestand reduzieren zu müssen. Von seinen 160 Kühen würde ein Teil zum Schlachter gehen, weil er sie nicht mehr ernähren kann. Auch von Kollegen wisse er, dass sie ähnlich vorgehen werden müssten.

Normalerweise könne eine Herde pro Saison drei- bis viermal auf einer Weide grasen, in diesem Jahr war nach dem ersten Mal Schluss. „Es wächst einfach nichts mehr nach“, sagt Möller. Mehr als 100 Weiden stehen ihm für seine Tiere zur Verfügung, auf zweien sei für die nächsten drei Wochen noch etwas Futter zu holen. „Danach werde ich die Kühe und das Jungvieh reinholen müssen, was normalerweise erst im November oder Dezember geschieht.“

Doch auch das bedeute nicht, dass die Tiere ernährt werden können: Weil kein Gras mehr wächst, konnte auch keines zu Silage verarbeitet und als Futtervorrat für den Winter eingelagert werden, sagte er der Werra Rundschau weiter.

Auch Milchviehbetriebe mit ganzjähriger Stallhaltung machen sich inzwischen Sorgen. „Der Mais ist nur halb so hoch wie sonst, und wenn jetzt kein Regen kommt, wird der auch noch vertrocknen“, berichtet Möller. Schon jetzt seien die Tiere gestresst, was sich in weniger Milch und einer anderen Zusammensetzung bemerkbar mache. Er ist als Nahrungsquelle für seine Tiere jetzt auf gepresstes Stroh ausgewichen. Er hoffe nun, dass er Zuckerrübenschnitzel kaufen kann. Weil aber in ganz Nordeuropa Trockenheit herrsche und alle Landwirte danach fragten, sei er nicht sicher, ob er auch welche bekomme.

Wie viele Tiere er schlachten lassen muss, hängt von der möglichen Zuckerrübenschnitzel-Lieferung und davon ab, ob es in den kommenden Tagen regnet – und zwar richtig, drei bis vier Tage lang.



Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Grasmangel-Immer-mehr-Rinder-gehen-zum-Schlachter-9466398.html

Durch die anhaltende Trockenheit und den damit verbundenen Wachstumsstillstand des Grases geht auf vielen Weiden das Futter aus. Einige Landwirte stocken daher ihre Rinderbestände ab, berichtet die Werra Rundschau aus Nordhessen.

Auch die aktuelle Nutzungsfreigabe der ökologischen Vorrangflächen könne den Futtermangel nur begrenzt auffangen. Thorsten Möller, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner aus Herleshausen-Archfeld erklärte der Zeitung, ebenfalls seinen Bestand reduzieren zu müssen. Von seinen 160 Kühen würde ein Teil zum Schlachter gehen, weil er sie nicht mehr ernähren kann. Auch von Kollegen wisse er, dass sie ähnlich vorgehen werden müssten.

Normalerweise könne eine Herde pro Saison drei- bis viermal auf einer Weide grasen, in diesem Jahr war nach dem ersten Mal Schluss. „Es wächst einfach nichts mehr nach“, sagt Möller. Mehr als 100 Weiden stehen ihm für seine Tiere zur Verfügung, auf zweien sei für die nächsten drei Wochen noch etwas Futter zu holen. „Danach werde ich die Kühe und das Jungvieh reinholen müssen, was normalerweise erst im November oder Dezember geschieht.“

Doch auch das bedeute nicht, dass die Tiere ernährt werden können: Weil kein Gras mehr wächst, konnte auch keines zu Silage verarbeitet und als Futtervorrat für den Winter eingelagert werden, sagte er der Werra Rundschau weiter.

Auch Milchviehbetriebe mit ganzjähriger Stallhaltung machen sich inzwischen Sorgen. „Der Mais ist nur halb so hoch wie sonst, und wenn jetzt kein Regen kommt, wird der auch noch vertrocknen“, berichtet Möller. Schon jetzt seien die Tiere gestresst, was sich in weniger Milch und einer anderen Zusammensetzung bemerkbar mache. Er ist als Nahrungsquelle für seine Tiere jetzt auf gepresstes Stroh ausgewichen. Er hoffe nun, dass er Zuckerrübenschnitzel kaufen kann. Weil aber in ganz Nordeuropa Trockenheit herrsche und alle Landwirte danach fragten, sei er nicht sicher, ob er auch welche bekomme.

Wie viele Tiere er schlachten lassen muss, hängt von der möglichen Zuckerrübenschnitzel-Lieferung und davon ab, ob es in den kommenden Tagen regnet – und zwar richtig, drei bis vier Tage lang.



Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Grasmangel-Immer-mehr-Rinder-gehen-zum-Schlachter-9466398.html

SWR Ein Film von Christoph Würzburger
Bild: SWR
Am Mittwoch, dem 6. April, geht es um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen um die Milchwirtschaft in Deutschland. Der Sender besucht Doris Buhl, die zusammen mit ihrem Mann Peter das Hofgut Homboll im Hegau bewirtschaftet. Die Familie hat inzwischen große Probleme mit der Milchviehhaltung, da die Einnahmen hinten und vorne nicht mehr reichen.

3.000 Milchbauern geben nach SWR-Angaben jedes Jahr auf. Allein in den letzten 16 Jahren habe sich die Zahl der aktiven Milchbauern halbiert! "Die Politik hat sich verabschiedet, lässt die Bauern im Stich", schimpft Doris Buhl. Sie und ihre Kollegen im ganzen Land schlagen Alarm: Bei jeder Konferenz der Agrarminister stören sie mit ihren Treckern, selbst nach Brüssel fahren sie zu tausenden und lassen ihre Wut raus. Sie wollen keinen ruinösen Weltmarkt, sie wollen endlich Leitplanken für einen funktionierenden Markt. Das Sterben der Milchviehbetriebe beschäftigt längst die Öffentlichkeit. Denn Dörfer und Landschaften verändern ihren Charakter, wenn Wiesen verschwinden.

Warum nur ist Milch immerzu billig, fragt sich Doris Buhl. Sind die Molkereien schuld, die ihr das Letzte abpressen? Oder der Lebensmittelhandel, der auf dem Rücken der Bauern seine Preiskämpfe austrägt? Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, heißt es. Aber was heißt das konkret? Eine Milch-Börse gibt es nicht, wer also macht den Preis, wo entsteht er? Und: Wer zahlt letztendlich für die billige Milch?

SWR-Autor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die große weiße Welt der Milch. Er schaut in Ställe und hinter verschlossene Türen von Molkereien, recherchiert bei Behörden und Wissenschaftlern. Exklusiv begleitet er einen Milcheinkäufer hautnah bei einer knallharten Preisverhandlung. Der Film begleitet die Milchbäuerin Doris Buhl, die Milchbauern Karl-Heinz Fluck und Peter Meutes durch das Milchjahr 2015 - bei ihrem Kampf gegen den schleichenden Niedergang ihrer Zunft.



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Landwirtschaft neu denken & leben

Die aktuelle GAP ist aus unserer Sicht für unsere Bauern untauglich. Das System fährt unsere Bauern an die Wand. Wir wollen diesen Weg nicht mehr weitergehen. Wir wollen eine komplette Neuausrichtung der GAP in Europa. Wir sind der Meinung, dass die Landwirtschaft das doppelte bis dreifacher ihrer derzeitigen Einnahmen braucht, damit sie aus ökonomischer oder betriebswirtschaftlicher Sicht wieder Oberwasser bekommt.

 

Es ist uns zu wenig, sich immer auf Brüssel oder vermeintlich leere Kassen auszureden. Jede Berufsgruppe holt sich jährlich einen Teil der Wohlstandsmehrung. Ausgenommen die Land- und Forstwirtschaft. Diese lebt auf Kosten der Substanz. Es gibt keine Unternehmerbranche noch jemand aus dem Bereich der Dienstnehmer, der mehr oder weniger nur von den Ersparnissen oder von seiner Substanz lebt.

Wir haben intensiv über mögliche neue Wege sowie die aus unserer Sicht unabdingbaren Notwendigkeiten nachgedacht und unsere Vorschläge zu Papier gebracht. Wir laden zum offen Dialog, zum Verbessern unserer Vorschläge herzlich ein! Wenn wir nicht jetzt einen neuen Ansatz wählen und gehen und das Existenzen vernichtende Programm der bisherigen GAP weiter schreiben, werden dies die Mehrheit der noch vorhandenen Betriebe nicht überleben.

 

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